Website online? Das sind deine ersten 5 Prioritäten (und was warten kann)
Endlich ist es soweit: Nach all der harten Arbeit ist deine neue Website nun offiziell online! Das ist ein fantastischer Meilenstein, aber gleichzeitig fängt die eigentliche Arbeit erst jetzt an. Viele Unternehmer stürzen sich nach dem Start auf Dutzende von Aufgaben gleichzeitig und verlieren dadurch den Überblick. Damit sich deine Bemühungen sofort optimal auszahlen, ist es entscheidend, die richtigen Prioritäten zu setzen.
Was muss jetzt geschehen, um den Motor zum Laufen zu bringen, und was kann noch etwas warten? In diesem Artikel führen wir dich gemeinsam mit dem Hosting-Anbieter MijnHostingPartner.nl durch die wichtigsten Schritte für einen erfolgreichen Start!
Quellen für Besucher Ihrer Website
Einer der ersten Punkte auf deiner Agenda wird sein, so viele Besucher wie möglich auf deine Website zu locken. Mehr Besucher bedeuten mehr Chancen, aber wie schaffst du das? Und welche Quellen gibt es? Lies schnell weiter:
Bezahlter Traffic
Der direkteste Weg, der am schnellsten Ergebnisse liefert, ist bezahlte Werbung für deine Website und dein Unternehmen. Dies kannst du auf viele verschiedene Arten tun. Die am häufigsten genutzte Methode ist jedoch Google Ads. Dort kannst du auf allen Google-Kanälen werben und erhältst Zugang zu einem riesigen Publikum – vorausgesetzt natürlich, du hast das nötige Budget.
Auch in den sozialen Medien gibt es Möglichkeiten, Werbung zu schalten. Insbesondere wenn du Lifestyle- oder Modeprodukte anbietest, sind Instagram oder andere visuelle Plattformen oft die erste Wahl für Werbung. Überlegen Sie sich dabei natürlich gut, wie Sie dies gestalten möchten. Landen Nutzer direkt auf einer Ihrer Landingpages oder auf einer Ihrer Hauptseiten? Auch hier können Sie experimentieren, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Organischer Traffic
Organischer Traffic ist Traffic, der entsteht und auf deine Website gelangt, ohne dass du dafür direkt bezahlen musst. Dies ist jedoch keinesfalls als „kostenlos“ zu betrachten, denn dahinter steckt eine Menge Arbeit, die Monate in Anspruch nimmt, ohne direkte Garantie. Oft werden Texte verfasst, Seiten erstellt und weitere Maßnahmen ergriffen, um so viel Traffic wie möglich über Suchmaschinen, KI und soziale Medien zu generieren. Allerdings ohne dafür pro Klick bezahlen zu müssen.
Organischer Traffic sollte vom ersten Tag an ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, doch leider handelt es sich hierbei um ein langfristiges Projekt. Denn man braucht Bekanntheit und Vertrauen, um in Suchergebnissen, KI-Antworten und in den Feeds sozialer Medien zu erscheinen.
Experimentiere also weiter in diesem Bereich und versuche, so viele Quellen wie möglich zu sammeln. Das blinde Vertrauen in eine einzige Quelle hat schon so manchem Unternehmen den Garaus gemacht. Denn der Hahn kann nämlich jederzeit zugedreht werden.
Vergessen Sie diese Tools nicht
Es gibt eine Reihe von Tools, die dir als Website-Betreiber das Leben erleichtern und dir die Möglichkeit geben, genau im Auge zu behalten, was auf deiner Website so alles passiert. Wir empfehlen dir von Anfang an die folgenden Google-Tools:
Google Search Console
Dies ist dein direkter Kommunikationskanal mit der Google-Suchmaschine. Mit diesem (kostenlosen) Tool siehst du genau, wie deine Website in den organischen Suchergebnissen abschneidet. Du erfährst, über welche Suchbegriffe Nutzer dich finden, wie oft auf deine Website geklickt wird und auf welcher Position du im Durchschnitt rangierst. Außerdem ist dies der ideale Ort, um Ihre sitemap.xml einzureichen und zu überprüfen, ob Google technische Fehler (wie Probleme bei der Indizierung oder der mobilen Nutzbarkeit) auf Ihren Seiten feststellt.
Google Analytics (GA4)
Während die Search Console zeigt, was vor dem Besuch geschieht (in den Suchergebnissen), zeigt Analytics, was Besucher auf Ihrer Website tun. So erhalten Sie Einblicke darin, wer Ihre Besucher sind, über welche Quellen sie auf Ihre Website gelangen (z. B. über Anzeigen, soziale Medien oder Suchmaschinen) und welche Seiten am beliebtesten sind. Außerdem können Sie damit genau messen, wie viele Personen einen Kauf tätigen oder ein Kontaktformular ausfüllen (Conversions). Das ist entscheidend, um herauszufinden, welche Marketingmaßnahmen dir tatsächlich Geld einbringen.
Tipp: Stelle sicher, dass du beide Tools direkt beim Start miteinander verknüpfst. Auch wenn du in den ersten Wochen noch nicht viel mit den Daten anfängst, beginnst du sofort damit, historische Daten aufzubauen. Das ist für spätere Analysen Gold wert!
Was kann vorerst auf Eis gelegt werden?
Es passiert leicht, dass man sich in seiner To-do-Liste verliert, sobald die Website online ist. Deshalb ist es wichtig, sich über die Prioritäten im Klaren zu sein. Und darauf zu achten, dass man sich nicht mit Dingen beschäftigt, die keine unmittelbare Priorität haben. Hier sind einige Aufgaben, die viele Leute sofort in Angriff nehmen, die aber auch erst in einem halben Jahr in Ruhe überprüft werden müssen.
Alle 404-Fehlermeldungen durchgehen
Während der Entwicklung einer Website und der Veröffentlichung von Inhalten kann es vorkommen, dass du Seiten löschst oder ausblendest. Dies führt zu einer 404-Fehlermeldung („Seite nicht gefunden“) und kann Probleme verursachen.
In der Startphase ist es jedoch noch nicht notwendig, sich ständig damit zu beschäftigen. Sobald du jedoch die Hauptseiten und Inhalte online gestellt hast, solltest du kurz eine neue sitemap.xml generieren. In WordPress ist dies sehr einfach, und wir empfehlen, hierfür „The SEO Framework“ zu verwenden. Dieses Plugin erledigt dies automatisch für dich und sorgt dafür, dass nur die relevanten und richtigen Seiten darin enthalten sind.
Senden Sie diese anschließend erst an die Google Search Console, damit Ihre Website korrekt indexiert werden kann.

Den Traffic jeden Tag obsessiv verfolgen
In den ersten Wochen nach dem Start ist die Versuchung groß, dein Analytics-Dashboard stündlich zu aktualisieren. Das macht jedoch wenig Sinn und kostet unnötig viel Energie. Deine Website muss erst noch Autorität aufbauen und in Gang kommen, was bedeutet, dass die Datenströme anfangs stark schwanken oder noch minimal sind.
Lassen Sie die Tools im Hintergrund in Ruhe ihre Arbeit verrichten und Daten sammeln. Erst nach einigen Wochen oder Monaten verfügen Sie über ausreichend repräsentative Daten, um wirklich wertvolle Schlussfolgerungen zu ziehen und Anpassungen vorzunehmen.
Der Start Ihrer Website ist ein fantastischer Meilenstein, aber er ist erst der Anfang der Reise. Indem du dich in der ersten Phase auf das Wesentliche konzentrierst – das Einrichten von Mess-Tools und die Kombination von schnellen (bezahlten) und nachhaltigen (organischen) Besucherströmen –, legst du ein solides Fundament. Lassen Sie Nebensächlichkeiten vorerst beiseite, konzentrieren Sie sich auf das, was jetzt Bewegung bringt, und geben Sie Ihrer Website Zeit zum Wachsen!
